16.03.2018 20:19

Der VDF zu Gast im Porsche Museum Stuttgart:

Von: Alfred Hans Feiler

Die Führung durch das Porsche Museum: Gäste des VDF lassen sich alles zeigen und erklären

Porsche Museum: Ein Blick in die weitläufigen Ausstellungsflächen

Im Jahre 1956 gab es eine Sortimentserweiterung: Ein Schlepper von Porsche

„Ich konnte den Sportwagen meiner Träume nicht finden, also habe ich ihn selbst gebaut.“

Dieses Zitat von Ferdinand Anton Ernst  Porsche, Rufname Ferry, der als Sohn des Automobilkonstrukteurs Ferdinand Porsche am 19. September 1909 in Wien geboren wurde, lässt einen Mythos erahnen. Dieser Mythos hatte für die Automobilwelt eine große Bedeutung. Im Jahre 1931 wird die Dr. Ing. h. c. F. Porsche GmbH vom Vater in Stuttgart gegründet – die Keimzelle des heutigen Erfolgs.

Ferry Porsches bedeutende Leistung besteht in der Weiterentwicklung des Porschewerkes seines Vaters zu einem Automobilproduktionsunternehmen. Die Firma Porsche baut bis heute Sportwagen von Weltruf.

Vielen der Gäste, die der Einladung des VDF gefolgt waren, wurde erst im Laufe der Führung im Porsche Museum in Stuttgart-Zuffenhausen bewusst, auf welchen weitreichenden Spuren sie da unterwegs waren. 

Das Porsche Museum präsentiert seit 2009 die Automobilgeschichte und Faszination Porsche auf besonders beeindruckende  Weise. Auf der weiträumigen Ausstellungsfläche sind mehr als 80 Fahrzeuge und diverse Kleinexponate ausgestellt. Natürlich begegnet man den  weltberühmten Automobilikonen, wie dem 356, 550, 911 oder 917.

Aber, der Besucher erfährt auch, dass der erste Porsche ein VW war, dass bereits 1956 die damalige Porsche KG in Stuttgart ihr Produktionsprogramm auf den Bau von Schleppern und Dieselmotoren erweitert hatte. Und die VDF Gäste erfuhren auch, dass unter Ferry Porsche das Markenzeichen von Porsche entworfen wurde. Die Mischung aus den Wappen von Württemberg-Hohenzollern und Stuttgart stellt einen Bezug zum Standort des Werkes her. Ergänzt wird es von einem krönenden Porsche-Schriftzug. Heute ist es eines der bekanntesten Markenzeichen der Welt.

Im Anschluss zum Rundgang im Porsche Museum, fand die traditionelle VDF-Vorstands- und Beiratssitzung in den Räumen der Firma Porsche statt. Neben den üblichen TOPS, wie Bericht der Hochschulleitung, Berichte von Schatzmeister und Schriftführer und Behandlung der gestellten Förderanträge, wurde dieses Mal über ein 40 Millionen EURO Projekt informiert: E-Mobility Testzentrum an der Hochschule Esslingen.
Die vorgestellte Machbarkeitsstudie zeigte allen, vor allem aber den anwesenden Firmenvertretern, Potentiale auf, die vielleicht auch einmal zur „Keimzelle“ von etwas Großem werden könnten. Zu etwas Großem und Bedeutendem für die Aus- Fort- und Weiterbildung  an der Hochschule Esslingen.

Link zum Porsche-Museum