Ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der Ukraine
21.03.2022 Hochschule - Studium
Die Hochschule Esslingen setzt ein sichtbares Zeichen der Solidarität und lädt 34 Studierende aus ihrer ukrainischen Partnerhochschule „Ukraine-Dnipro University of Technology“ nach Esslingen ein. Die Studierenden kommen in den nächsten Tagen in kleinen Gruppen in Esslingen und Göppingen an und werden im Sommersemester an der Hochschule Esslingen an allen drei Standorten studieren.
Es handelt sich um 31 Frauen und 3 Männer, die sich im ersten oder zweiten Studiensemester in den Fächern Maschinenbau, Informatik, Technische Informatik und Elektrotechnik befinden. Sie werden als Austauschstudierende in die Esslinger und Göppinger Fakultäten eingegliedert.
Sowohl das Studierendenwerk Stuttgart als auch die Esslinger Verbindungen haben sich bereit erklärt, schnell und unbürokratisch Zimmer und Wohnheimplätze für die Studierenden zur Verfügung zu stellen. Das International Centre sowie die Zentrale Studienberatung unterstützen bei der Ankunft und dem Gang zu den Behörden sowie beim Start ins Studium. Zudem helfen die Kommunalverwaltungen und der Verein der Freunde der Hochschule Esslingen e.V. mit Rat und Tat.
Spendenaufruf in der Bevölkerung, bei Firmen, Hochschulangehörigen und Studierenden
Um die Studierenden in den ersten Tagen jedoch finanziell in ihrem Lebensunterhalt zu unterstützen bis die staatlichen Hilfen greifen, ruft die Hochschule zu Spenden auf. „Wir bitten die Bevölkerung, Firmen, aber auch alle Hochschulangehörigen und Studierenden um Spenden“, sagt Hochschulrektor Prof. Christof Wolfmaier. „Jede Summe hilft – auch kleine Beträge“, so der Rektor.
„Zur Solidarität mit der Ukraine gehört es, die Austauschbeziehungen auch unter widrigen Bedingungen zu erhalten“, sagt Prof. Wolfmaier. Die ukrainische Partnerhochschule befindet sich in Dnipro. Die viertgrößte ukrainische Stadt liegt im Süden des Landes – rund 300 Kilometer vom umkämpften Mariupol entfernt.
„Unsere Hochschule steht für Weltoffenheit, Völkerverständigung und Humanität. Die Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie die Werte unserer Demokratie sind Grundpfeiler unseres Handelns“, so Prof. Wolfmaier. „Deshalb solidarisieren wir uns mit der Ukraine, aber nicht nur mit Worten, sondern wie es zu unserer Hochschule passt auch ganz konkret mit Taten. Natürlich hoffen wir sehr auf einen baldigen Frieden.“